Frauennetzwerk zur Arbeitssituation



Hier kommen Sie zu den Seiten:


Berufliche Orientierung für geflüchtete Frauen vorrangig in Erstaufnahmeeinrichtigungen und Gemeinschaftsunterkünften


Die berufliche Integration, von aus dem Ausland zugewanderten und geflohenen Menschen, stellt für die ländlichen Regionen Schleswig-Holsteins ein zentrales Thema dar. Wichtige Indikatoren für eine gelingende Integration sind Zugangswege zum Arbeitsmarkt und Möglichkeiten der beruflichen Positionierung von Frauen und Männern mit Migrations- und Fluchthintergrund. Auf individueller Ebene erhöhen Nachweise formaler Bildungsabschlüsse, fachliche Qualifikationen und Kenntnisse der deutschen Sprache die Chancen des Eintritts in den Arbeitsmarkt oder die Selbstständigkeit.

Insbesondere geflohene Frauen haben einen besonderen Beratungs- und Orientierungshilfebedarf in Fragen zur beruflichen Orientierung und Integrationsmöglichkeiten. Familiär bedingt ist es ihnen nicht in gleicher Weise wie Männern möglich, die relevanten Angebote der Regeldienste und der Integrationsfachdienste und Netzwerke aufzusuchen.

Zielgruppen

Das Projekt bietet ein mobiles Gruppenberatungsangebot mit Informationen, Beratung und Orientierung für geflohene Frauen zu den Themen Wege in den Arbeitsmarkt, Ausbildung, Familie und Beruf, Wege zur Weiterbildung und Informationen zur beruflichen Selbstständigkeit. Im Fokus stehen Gemeinschaftsunterkünfte und Erstaufnahmeeinrichtungen, aber auch in Räumen von Kommunen und Migrationsberatungsstellen wird die Gruppenberatung angeboten.

Die mobile Beratung findet in Schleswig-Holstein statt. In fast allen Kreisen des Landes sind bisher Angebote durchgeführt worden.

 
 

IQ Good Practice für „Berufliche Orientierung für geflüchtete Frauen“ erhalten

Das Frauennetzwerk bietet seit 2016 im Rahmen eines Teilprojektes des IQ Netzwerkes SH Workshops zur beruflichen Orientierung in Erstaufnahmeeinrichtungen, Gemeinschaftsunterkünften und dezentral in Frauengruppen an. Für die Kooperation mit den Beauftragten für Chancengleichheit (BCA) der Arbeitsverwaltungen wurde ein Veranstaltungsformat entwickelt, das es ermöglicht, frühzeitig und gezielt Frauen auf dem Weg in die Arbeitswelt zu begleiten. Für diese beispielhafte Kooperation wurde das FzA jetzt bundesweit mit einem Good Practise ausgezeichnet.


Dieses Projekt wird aus Bundesmitteln finanziert und gehört dem IQ-Landesnetzwerk S-H an.


Flyer


Das Förderprogramm »Integration durch Qualifizierung (IQ)« wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert.


In Kooperation mit: